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Hinter dem schönen Schein: Physiotherapeut der MEDICA-Klinik beim Cirque du Soleil im Einsatz

20. September 2011

"Auf der Bühne habe ich nicht einen der Artisten wiedererkannt", sagt Peter Schröder staunend. Der Physiotherapeut war am Wochenende hinter den Kulissen des weltberühmten Cirque du Soleil im Einsatz, der in der Arena Leipzig gastierte.

Peter Schröder (Mitte) im Cirque du Soleil

"Auf der Bühne habe ich nicht einen der Artisten wiedererkannt", sagt Peter Schröder staunend. Der Physiotherapeut war am Wochenende hinter den Kulissen des weltberühmten Cirque du Soleil im Einsatz, der in der Arena Leipzig gastierte. Dort war er vor allem für sportphysiotherapeutische Massagen zuständig und unterstützte die beiden festen Physiotherapeuten des Teams, einen Amerikaner und einen Engländer.

 

"Hinter der Bühne geht es natürlich hektisch zu, aber die Stimmung war trotzdem immer gut", erzählt er. Die Arbeitssprache ist Englisch, denn unter den Artisten sind Australier, Russen, Dänen, Belgier, Kanadier, Asiaten u.v.m. "Alle eilen zwischen unzähligen Kleiderständern und Schminktischen umher. Die Artisten übernehmen ihre Maske übrigens selbst."

 

Eine Massage ist da ein angenehmer Moment der Ruhe. "Sie haben geschwärmt, was Leipzig für eine schöne Stadt ist - ganz im Gegensatz zu Oberhausen, der vorherigen Station des Cirque du Soleil. Viele haben sich auch Zeit für etwas Sightseeing genommen und sind zum Beispiel auf das Völkerschlachtdenkmal gestiegen - bei ihrer Fitness kein Problem", schmunzelt Peter Schröder.

 

Die körperliche Belastung ist bei bis zu drei Vorstellungen am Tag enorm. "Das sind Hochleistungssportler!", betont der Physiotherapeut. Am häufigten klagen die Artisten über orthopädische Beschwerden durch Überlastung, vor allem an Rücken, Schultern, Nacken und im Lendenwirbelbereich. Echte Verletzungen mussten jedoch nicht behandelt werden.

 

Natürlich hat sich Peter Schröder nach getaner Arbeit mit der Familie auch die Show "Alegría" angesehen. " Meine beiden Kinder waren völlig verzaubert und auch ich war begeistert, selbt wenn ich manchmal die fachliche Sicht nicht ganz vergessen konnte. Wie die Trampolinspringer den Drehschwindel im Griff haben oder die Schlangenfrauen ihren Körper verbiegen - beeindruckend!"

 

 


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